Rund 110 Delegierte aus den Kolpingsfamilien in unserem Diözesanverband kamen am Samstag, 18. April, zu uns nach Poing zur diesjährigen Diözesanversammlung.
Die Teilnehmenden, welche sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit Fahrgemeinschaften eintrafen, wurden mit Brezen und Kaffee (alternativ mit Tee oder Getränken) von uns empfangen. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen fanden so bereits erste Gespräche auf dem Platz zwischen Pfarrzentrum und Kirche statt.
Offiziell eröffnet wurde die Veranstaltung dann vom Vorsitzenden des Kolpingwerkes im Diözesanverband Emil Schneider mit Grußworten und Begrüßungen der verschiedenen Gremien und Vertreter aus der Politik. Auch unser Vorsitzender Thomas Stiegler begrüßte die Teilnehmenden und gab einige Hintergrundinformationen über unsere Kolpingsfamilie und den Herausforderungen in unserer wachsenden Gemeinde.

Im Anschluss wurden verschiedene Berichte und Ausführungen, basierend auf den Jahresbericht des Kolpingwerkes im DV MuF, vorgetragen. Kritisch betrachtet wurde auch das Thema „Vision 2026“, welches unsere Kolpingsfamilien seit einiger Zeit begleitete und zum Reflektieren und Betrachten des eigenen Standpunktes und der Arbeit einladet. Zu beiden Themenblöcken bestand die Möglichkeit, Nachfragen zu stellen und Vorschläge zu bringen. Dies ist wichtig, um in den direkten Austausch zu gehen und neue Sichtweisen kennen zu lernen.
Vor dem Mittagessen fand der Gottesdienst, vorbereitet um AK Spiritualität und zelebriert von unserem Diözesanpräses Christoph Wittmann, in unserer Kirche Seliger Pater Rupert Mayer statt.


Wie auf den Bildern zu sehen ist drehte sich die thematische Ausrichtung um „175 Jahre“ – so alt ist nun der Verband in Bayern. Was bringt man mit zu einer Geburtstagsfeier und wie feiert man diesen? Ansprechende Aspekte wurden dabei vorgestellt und vertiefende Fragen, vor allem im Bezug zu unserem Glauben und dem daraus resultierenden Handeln, gestellt.
Im Anschluss fand das Mittagessen statt, serviert von unseren Mitgliedern. Neben der Ausstellung unseres Trostkoffers und einer unserer Kirchenkacheln zum Berühren und Heben bestand auch die Möglichkeit, einen kleinen Spaziergang zur evangelischen Kirche und zur Kapelle im Bergfeldpark zu unternehmen, was gerade bei dem sommerlichen Wetter gerne angenommen wurde.

Parallel zu aufmunternden Kaffee und leckerem Kuchen ging es in den zweiten Teil der Veranstaltung. Hier stellte der stellvertretende Bundesvorsitzende Sven-Marco Meng den Unvereinbarkeitsbeschluss des Verbandes vor – von den ersten Schritten und Diskussionen bis hin zur rechtlichen Grundlage. Dazu stellte auch der Jugendreferent Matthias Antonin den Aufruf des Diözesanvorstandes „Demokratie verteidigen“ vor. Dieser wurde mit einer überwältigenden Mehrheit seitens der Versammlung unterstützt.
Der offizielle Teil klang dann noch mit verschiedenen Informationen, bspw. aus der Kolpingjugend, aus. Nach der offiziellen Beendigung der Veranstaltung wurde dann noch für Interessierte eine Kirchenführung durch unser Mitglied Franz Hohl angeboten.
Wir freuen uns sehr, dass wir nun zum dritten Mal eine Großveranstaltung für den Diözesanverband bei uns in Poing ausrichten durften, zeigt dies doch, dass wir als Kolpingsfamilie geschätzt werden und uns dies auch zugetraut wird.
Auch unmittelbare Rückmeldung der Teilnehmenden, sowohl aus den Kolpingsfamilien als auch vom Kolpingwerk, lobten unsere Arbeit und den Einsatz, welchen wir gezeigt haben: vom Aufbau über die Tontechnik und Essen bis hin zur Deko. Bei letzterem wurden besonders die neuen Anhänger (ein Haus mit Kolping-Logo als Anhänger) erwähnt.
Danke an alle Besucher und alle unterstützenden Helfer, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
Externer Link: Rückblick seitens des Diözesanverbandes sowie der Aufruf „Demokratie verteidigen“.

