Mit leichtem Gepäck

So lautete das Motto der Landeswallfahrt 2026 am 3. Oktober 2026. Die Wallfahrt führte nach Freising auf den Domberg.

In der Einladung schrieb Präses Christoph Wittmann: „Lassen wir so manche schweren Steine des Alltags hinter uns. Wer leicht geht, hat die Hände frei, um den Nächsten zu stützen, und den Blick frei für den Himmel.“ Nicht nur diese Sicht, sondern auch die Verbundenheit unter den Kolpingsgeschwistern führte mehr als 1.000 Pilger in die Domstadt. Dabei konnte individuell eine der vielen angebotenen Wallfahrtswege gegangen (und geradelt) werden, jede unter einem eigenen Blickwinkel. Vorbereitet wurden diese Wallfahrtswege von verschiedenen Kolpingsfamilien und Arbeitskreisen.

Der gemeinsamer Auftakt fand um 13:30 Uhr am Marienplatz vor der Stadtkirche St. Georg, manchen Teilnehmenden noch von den Korbinianswallfahrten bekannt, statt. Besonders in Erinnerung wird sicherlich der Kinderchor sein, welche zusammen mit der Blasmusik Freising die musikalische Umrandung gestaltete.

Nach den Gebeten ging es in einem langen Wallfahrtszug auf den Domberg: voran das Pilgerkreuz, gefolgt von den Bannern der Kolpingjugend und dem Kinderchor. Diesem schlossen sich die Banner der Kolpingsfamilien an, liturgischer Dienst und die Pilger an.

Rund 100 Banner, von Kolpingsfamilien über die Bezirke bis hin zu den Diözesanverbänden füllten den großen Altarraum des barocken Doms und zeigten mit ihren orange-schwarzen Farben, dass hier ein Gottesdienst der Kolpingsgeschwister gefeiert wurde.

Es war wirklich ein Fest: Umrahmt von bewegenden Liedern, gesungen vom Projektchor „Ballastfrei“ und den Teilnehmenden, inspirierenden Reden und Ansprachen sowie Gebeten konnte so der Geist unseres Glaubens geteilt und gefeiert werden.

Kardinal Marx bei seiner Predigt über den H. Korbinian, dem Seligen Adolph Kolping und unserem Kolpingwerk

Nach dem Gottesdienst wurde auf dem Domberg verweilt. Mit der musikalischen Begleitung der Bläser wurde gegessen, getrunken und sich ausgetauscht, über die Kolpingsfamilien- sowie Diözesangrenzen hinaus – so, wie es sein sollte: die Gemeinschaft erleben, neue Menschen kennen lernen und Netze knüpfen.

Auch diese Kolpingkuh aus dem Diözesanverband Passau feierte mit

Danke für diese inspirierende Zeit – mit und für unseren Glauben und für jede einzelne.
Treu Kolping.

Auf dem Heinweg